Optimiere Deine Bilder und Grafiken

SEO Adventskalender Tür 3: Bildoptimierung

Auch im Jahr 2016 braucht Google noch etwas Hilfe im zuverlässigen Erkennen von Bildern bzw. deren Inhalt. Du hilfst Google dabei, indem du  ALT-Attribute und ALT-Texte verwendest. Bei der Bildoptimierung starten wir mit dem ALT-Attribut. Durch Setzen des ALT-Attributes unterstützt du Google dabei den Inhalt des Bildes zu erfassen, quasi das Bild „lesbar“ zu machen. Sollte es zu einem Fehler kommen und das Bild nicht angezeigt werden, erscheint der hinterlegte Text. Somit ist nicht nur Google bestmöglich informiert, sondern im „Worst Case“ auch der User. Wenn du deine Website barrierefrei gestalten möchtest, kannst du auch einen Alternativtext hinterlegen. Dieser kann von einer Vorlesesoftware ausgelesen werden und ermöglicht blinden bzw. sehbehinderten Usern eine bessere Usability Deiner Seite.

STOP! Bevor du folgende ToDos erledigst, schaue Dir bitte noch den folgenden Abschnitt an. Eventuell musst du vorhandene Bilder vorher noch bearbeiten bzw. ersetzen. Doppelt hält normalerweise zwar besser, aber doppelte Arbeit hier ist unproduktiv!

ToDo ALT-Attribut:

  • Überprüfe jedes Bild und jede Grafik ob das ALT-Attribut gesetzt wurde und ergänze sie, falls nötig.
  • Ergänze fehlende ALT-Texte und nutze das Focus-Keyword der Seite, wo das Bild eingebunden ist sowie weitere, passende Keywords. (auch hier gilt: Kein Spam!)  Beschreibe was auf dem Bild zu sehen ist.

Ein weiterer Punkt der Bildoptimierung ist das Bild bzw. die Grafik selbst. Bilder (und Videos!) und Ihre Dateigröße machen den Großteil der Ladezeit einer Website aus. Diese gilt es im Sinne der Usability zu minimieren. Relevant hierfür sind Pixelmaße, Pixeldichte und sogar das Format der Bilddatei. Die Pixelmaße sind die Abmessung des Bildes, also Länge x Breite. Lade kein Bild auf deinen Webspace hoch, dass nur verkleinert dargestellt wird. Ein Beispiel: dein Bild hat die Pixelmaße 1920×1080 (Full HD, aktuell mehr oder weniger die Standardauflösung und damit Fullscreen). Das Bild soll aber nur auf einer halben Seite angezeigt werden, also in 960×540. Auch wenn das Bild nur minimiert dargestellt wird, es wird in Gänze mitgeladen. Es ist viel sinnvoller das Bild vorher auf das Wunschformat zu verkleinern und hochzuladen. Wer vorab seine Bilder bearbeitet, soll bitte nochmal auf die Pixeldichte, auch DPI (dots per Inch) genannt, achten. Fotos haben häufig 300 dpi oder noch mehr. Für Drucke ist das erforderlich für ein sauberes Ergebnis, im Web reichen hier 72 dpi. Verwende nur bei freigestellten Fotos das Format *.png Es beinhaltet viele Bildinformationen, die oft überflüssig sind. Besser sind *jpeg-Formate. *.png wird gebraucht um transparente Elemente eines Bildes auch darstellen zu können, ein *.jpeg kann dies nicht. Handelt es sich um Info-grafiken statt Fotos mit oder ohne transparenten Inhalten, können *.gif-Dateien ein Segen sein. Dieses Bildformat zeichnet sich durch eine geringere Farbtiefe aus und reduziert die Dateigröße auf ein Minimum. Beachte aber bitte, dass bei detaillierten Bildern jedoch mit sichtbaren Qualitätseinbußen zu rechnen ist!

Hier sind deine weiteren ToDos zum Thema Bildoptimierung:

  • Bildauflösung von 72 DPI
  • Grundmaße der Bilder so gering wie möglich
  • Beachte das Dateiformat: *.png > *.jpeg > *.gif
Schenke uns Dein Like, wenn Dir der Artikel gefallen hat follow and like us: