Nicht nur Backlinks sind wichtig, beachte auch die interne Verlinkung deiner Seite

SEO Adventskalender Tür 8: Interne Verlinkungen optimieren

Ein neuer Besucher und auch Google gehen normalerweise davon aus, dass deine Startseite auch deine wichtigste, stärkste und relevanteste Seite ist. Mit ein Grund ist, dass in der Regel die Startseite auch die meisten externen Verweise, also Backlinks, aufweist. Damit hat deine Startseite auch den meisten Linkjuice bzw. Linkpower. Diesen Linkjuice kannst du durch interne Verlinkungen an deine Unterseiten weitergeben. Deswegen sollte man interne Verlinkungen optimieren.

Mit Hilfe einer gut strukturierten, internen Verlinkung kannst du nicht nur den Linkjuice deiner Hauptseite bestmöglich auf deinem ganzen Projekt nutzen, sondern auch den Googlebot gezielt steuern. Die zu crawlende Seite kann der Googlebot effektiv und systematisch crawlen, wenn er einer logischen Linkstruktur folgen kann. Verlinke deine wichtigsten Unterseiten von deiner Startseite. So stellst du auch sicher, dass alle relevanten Unterseiten auch indexiert werden.

Des Weiteren solltest du „verwaiste Seiten“ vermeiden. Eine verwaiste Seite bezeichnet man als Solche, wenn Diese Seite(n) mit keiner anderen Unterseite deiner Seite verlinkt ist. Landet der Crawler auf einer solchen Seite, bricht er die Suche und damit die Indexierung ab. Dies geschieht auch dann, wenn noch weitere Seiten vorhanden sind, die noch gar nicht gecrawlt wurden, denn ein Crawler nutzt Links um von einer zur nächsten Seite zu kommen.

Ich kann hier nur wieder erneut betonen, dass trotz aller Optimierung, dies auch einen Sinn für deine User haben wird. Denn ein User bewegt sich häufig ähnlich wie ein Crawler. Von der Startseite nimmt er kurze Teaser und Informationen zu mehreren Themen auf, klickt dann auf das Thema mit dem für Ihn relevantesten Content und liest weiter. Hat er jetzt Spaß am Konsum deines Contents gehabt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er weiterließt, wenn du ihm am Ende (oder auch an passender, anderer Stelle) weiteren, thematisch passenden Content anbietest. Dies kommt nicht nur dem User zu Gute, sondern pusht 2 KPIs:

Durchschnittliche Sitzungsdauer

Die durchschnittliche Sitzungsdauer gibt die durchschnittliche Verweildauer in Sekunden eines Users innerhalb seines Besuchs deines Webprojektes an.

Ein Fach-Blog zu spezifischem Fachwissen und entsprechendem Publikum hat durchschnittlich über 3 Minuten Sitzungsdauer, ein News-Blog mit Kurznachrichten für den Massenmarkt dagegen etwa 1 ½ Minuten. Generell gilt: Je länger, umso besser.

Seiten pro Sitzung

Auch für die Seitenaufrufe pro Sitzung gilt: je mehr, umso besser. Hier ist es allerdings wesentlich schwieriger einen Richtwert zu geben, da dies sehr stark Layout-abhängig ist. Wenn du viele Themen auf einer Seite behandelst bzw. generell viel Input auf einer einzelnen Seite gibst und Diese dadurch verhältnismäßig viel Text aufweist, hast du wahrscheinlich wesentlich weniger Seiten auf die ein User wechseln könnte, dafür verweilen Sie insgesamt länger auf einer einzelnen Seite. Daher solltest du auch eher auf die durchschnittliche Sitzungsdauer schauen. Bei einer Seite mit vielen Einzelseiten und weniger Inhalt wirst du wesentlich mehr Seitenaufrufe generieren können, allerdings schlägt dann ggf. die KPI „Absprungrate“ oder auf Englisch „bounce-rate“ zu Buche. Diese solltest du auch geringhalten.

Grundsätzlich gilt: Je höher diese beiden Werte sind, umso hochwertiger ist Dein Content. Diese KPIs nutzt auch Google um deinen Content zu bewerten.

ToDos interne Verlinkungen optimieren:

  • identifiziere verwaiste Seiten und verlinke sie
  • Verlinke von der Startseite auf deine wichtigsten Unterseiten
  • habe deine Kennzahlen zu Sitzungsdauer, Seiten pro Sitzung und Absprungrate im Blick. Sie geben Dir Feedback über die Qualität deines Contents
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